Bewerbungs
Ratgeber.

Bewerbungsratgeber

Mit Ihren Bewer­bung­sun­ter­la­gen haben Sie „einen Fuß in der Tür“, wenn Sie mit einem her­aus­ra­gen­den, schriftlichen Auftreten die Fir­men­ver­ant­wortlichen beein­druck­en. Wir helfen und rat­en bei allen Fra­gen rund um Ihre Bewerbung!

Checkliste für die Bewerbungsunterlagen

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • ggf. Qual­i­fika­tion­spro­fil
  • Zeug­nisse und Zertifikate

Bewerbungsprozess

Für Ihr Bewer­bungsan­schreiben soll­ten Sie sich für eine ansprechende For­mulierung und Gestal­tung genü­gend Zeit nehmen. Erzeu­gen Sie Aufmerk­samkeit, weck­en Sie Neugi­er und Inter­esse. Neben inhaltlichen Fak­ten muss die Form des Anschreibens dem geschäftlichen Stan­dard entsprechen und frei von Rechtschreib‑, Zeichen- und Gram­matik­fehlern sein.

Gliederung des Anschreibens
Das Anschreiben fol­gt immer ein­er klaren Struk­tur: Ein­leitung, Haupt­teil und Schluss.

Ein­leitung: Ist der Ansprechpartner/die Ansprech­part­ner­in namentlich bekan­nt, ergänzen Sie die Anschrift entsprechend und sprechen Sie ihn bzw. sie in der Anrede gezielt an. Die Ein­leitung nimmt in knap­per, sach­lich­er Form Bezug auf das bere­its erfol­gte Tele­fonat oder eine gele­sene Annonce.

Haupt­teil: Fach­liche Fähig- und Fer­tigkeit­en, die Teil­nahme an Fort­bil­dun­gen, beson­dere Inter­essen und der Wun­sch nach per­sön­lich­er Weit­er­en­twick­lung soll­ten exakt zur Stel­lenauss­chrei­bung passen und den Per­son­alver­ant­wortlichen nicht voren­thal­ten werden.

Schluss: Der früh­est­mögliche Ein­trittster­min sollte immer genan­nt wer­den. Die Gehaltsvorstel­lung kann bere­its im Anschreiben genan­nt wer­den. Möglich ist aber auch, sie mit dem Hin­weis auf ein Vorstel­lungs­ge­sprächs zu verknüpfen, wie beispiel­sweise: „Über meinen Gehaltswun­sch möchte ich gerne im Vorstel­lungs­ge­spräch per­sön­lich mit Ihnen sprechen.“

Alle wichti­gen Infor­ma­tio­nen zum Leben des Bewer­bers müssen auf jeden Fall in einem pass­ablen Ausse­hen erscheinen, deut­lich gegliedert und vom Inhalt her umfänglich sein.

Rat­sam ist fol­gen­der Auf­bau:
Angaben zur Per­son
Name, Geburt­stag, Nation­al­ität, Fam­i­lien­stand, Kon­tak­t­dat­en
Beruf­ser­fahrung mit dem jüng­sten Zeitraum begin­nend
Nen­nung sep­a­rater Zeitab­schnitte (z. B. 09/2013 — 08/2010),Tätigkeit, Funk­tion, Fir­men­name
Schulis­che und/oder akademis­che Aus­bil­dung mit dem let­zten Zeitab­schnitt begin­nend
Akademis­che Aus­bil­dung, Stu­di­en­fach, Schu­la­b­schluss
Weit­er­bil­dun­gen
Nen­nung von Fort­bil­dun­gen, Name der Weit­er­bil­dungsträger
Beson­dere Qual­i­fika­tio­nen
Sprachken­nt­nisse, IT-Ken­nt­nisse, Prak­ti­ka usw.
Per­sön­liche Inter­essen bzw. son­stiges Engage­ment nach Belieben

z. B. Hob­bys, ehre­namtlich­es Engage­ment, Aus­land­saufen­thalt, außer­beru­fliche Qualifikation

Soll­ten beson­dere Leis­tun­gen, per­sön­liche Errun­gen­schaften, pri­vate Ausze­ich­nun­gen nicht aus dem Bewer­bungsan­schreiben her­vorge­hen, haben Sie im Lebenslauf die Chance, Ihre Stärken, Zielset­zun­gen und beru­flichen Qual­i­fika­tio­nen in den Vorder­grund zu stellen.

Zusät­zlich zum Anschreiben und dem Lebenslauf soll­ten rel­e­vante Zeug­nisse und Zer­ti­fikate den Bewer­bung­sun­ter­la­gen zuge­fügt wer­den. Bei Ver­sand per Post ist ein vol­lum­fänglich­er und fort­laufend­er Anhang erforder­lich. Bei Onlinebe­wer­bun­gen ist darauf zu acht­en, dass das E‑Mail-Post­fach viel­er Fir­men Anhänge mit mehr als 3 MB ablehnt. Acht­en Sie daher auf die Dateigröße der einzel­nen Dokumente!

Mit der Ein­ladung zu einem Vorstel­lungs­ge­spräch haben Sie ein erstes Hin­der­nis über­wun­den. Zur Vor­bere­itung soll­ten Sie sich gründlich über die Fir­ma auf der jew­eili­gen Home­page informieren. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Ihre Qual­i­fika­tion und die offene Stelle miteinan­der in Ein­klang brin­gen kön­nen. Da es keinen fest­gelegten Ablauf eines Per­son­alge­spräch­es gibt, ist es rat­sam, sich auf vielfältige The­men und Fra­gen einzustellen.

Geben Sie eine Zusam­men­fas­sung Ihrer aktuellen Tätigkeit und erzählen Sie, was Sie am aller­lieb­sten machen!
• Welche Arbeits­gänge sind nicht so angenehm für Sie und warum?
• Gibt es eine mit Ihnen bekan­nte oder befre­un­dete Per­son, die einen attrak­tiv­en Job hat, den Sie auch gern machen wür­den? Wenn ja, was ist das Beson­dere an dieser beru­flichen Tätigkeit?
• Wie wür­den Ihre jet­zi­gen Kolleg*innen und Ihr momen­tan­er Chef Ihre Stärken und Schwächen beurteilen?
• Welch­er Auf­gaben­bere­ich ist für Sie an der Stel­lenauss­chrei­bung beson­ders inter­es­sant?
• Welche Auf­gaben­schw­er­punk­te verbinden Sie mit unser­er Branche?
• Welche Wertvorstel­lun­gen verknüpfen Sie mit Ihrem zukün­fti­gen Arbeit­ge­ber und welche Erwartun­gen hegen Sie?
• In welchem Auf­gaben­feld sehen Sie sich haupt­säch­lich?
• Nen­nen Sie einige Gründe, warum Sie Ihren Arbeit­splatz wech­seln möcht­en?
• Welche Reak­tio­nen von Seit­en Ihres Bekan­nten- oder Fre­un­deskreis­es oder auch Ihrer Familie/Ihres Part­ners haben Sie auf­grund Ihrer Bewer­bung bei uns erfahren?
• Welche Ziele ste­hen Ihnen in beru­flich­er Hin­sicht mit­tel­fristig vor Augen?
• Welch­es Bild kon­nten Sie sich von den Arbeit­splätzen bei uns machen?

Nach dem Vorstel­lungs­ge­spräch soll­ten Sie die erhal­te­nen Infor­ma­tio­nen analysieren. Fol­gende Fra­gen helfen Ihnen dabei:
• Haben Sie das Gefühl, dass die neue Fir­ma Ihrer Wun­schvorstel­lung entspricht?

Nach dem Vorstel­lungs­ge­spräch soll­ten Sie die erhal­te­nen Infor­ma­tio­nen analysieren. Fol­gende Fra­gen helfen Ihnen dabei:
• Haben Sie das Gefühl, dass die neue Fir­ma Ihrer Wun­schvorstel­lung entspricht?
• Kön­nen Sie sich mit der vakan­ten Stelle und den Arbeit­san­forderun­gen iden­ti­fizieren?
• Ist es wirk­lich Ihr Wun­sch, dem Team dieser Fir­ma anzuge­hören?
• Welche Ausstrahlung bzw. welch­es Flair hat­te die Unternehmen­su­mge­bung auf Sie?
• Wie beurteilen Sie das Miteinan­der unter den Kolleg*innen?

Klei­der machen Leute!
Der erste Ein­druck zählt: Das gilt sowohl für den for­malen schriftlichen Ein­druck wie auch für Ihr per­sön­lich­es Erschei­n­ungs­bild. Acht­en Sie daher auf ein angemessenes Out­fit und treten Sie fre­undlich und sou­verän auf. Bitte passen Sie Ihre Klei­dung den (ungeschriebe­nen) Geset­zmäßigkeit­en der jew­eili­gen Branche an(Stichwort Kleiderordnung).

Kör­per­sprache
Neben Ihren Antworten und Fra­gen ist die non­ver­bale Kom­mu­nika­tion von großer Bedeu­tung. Ihre Kör­per­sprache ver­rät vieles – daher soll­ten Sie beim Bewer­bungs­ge­spräch sich­er, ruhig, natür­lich und sou­verän auftreten. Leg­en Sie Ihre Schüchtern­heit ab, reden Sie langsam und mit Bedacht, ohne dabei arro­gant zu wirken. Hören Sie Ihrem(n) Gesprächspartner(n) aufmerk­sam zu, hal­ten Sie Blick­kon­takt und lächeln Sie. Schweifen Sie bei Antworten nicht unnötig aus. So wer­den Sie bei den Per­son­alver­ant­wortlichen einen guten Ein­druck hinterlassen.

Die richtige Bewerbungsart — postalisch oder online?

Die Art der Bewer­bung wird in der Stel­lenauss­chrei­bung meist schon durch das Unternehmen vorgegeben. Wird auf eine Online-Bewer­bung hingewiesen, hal­ten Sie sich bitte daran. Eine Online-Bewer­bung ist auf zwei Arten möglich: via E‑Mail (dann bitte auch nur die in der Auss­chrei­bung angegebe­nen E‑Mail-Adresse ver­wen­den) oder direkt über die Web­seite.

Natür­lich dif­feriert die Bewer­bungsart auch entsprechend der Branche. Auf eine Stel­lenauss­chrei­bung für einen IT-Spezial­is­ten sollte mit ein­er exzel­len­ten Online-Bewer­bung reagiert wer­den, da dies die eigene fachkundi­ge Hand­habung doku­men­tiert. Geht es um eine Bewer­bung in einem kreativ­en Arbeit­sum­feld, ist die postal­is­che Zustel­lung ein­er Bewer­bungsmappe sich­er die bessere Lösung.

Bewerbungsmappe kontra Online-Bewerbung mit Mail-Anhängen

Grund­sät­zlich ist bei der Art der Bewer­bung zu über­legen, inwieweit die Präsen­ta­tion durch gestal­ter­ische Ele­mente wirken soll. In Klein­be­trieben ist es z. T. üblich, Bewer­berun­ter­la­gen auszu­druck­en, weil gedruck­te Doku­mente mit denen der Mit­be­wer­ber gut ver­glichen wer­den kön­nen. Hier zählt der optis­che Ein­druck und das Bemühen um ein inter­es­santes Lay­out, was bei einem Online-Ver­sand nur schw­er­lich erre­icht wer­den kann. 

Das Fazit

Abschließend lässt sich zusam­men­fassen, dass dem Wun­sch ein­er Bewer­bung auf dem dig­i­tal­en Wege immer entsprochen wer­den soll. Ste­ht es dem Bewer­ber frei, auf welchem Wege er seine Bewer­bung­sun­ter­la­gen dem Unternehmen zusenden kann, wird es je nach Stel­lenauss­chrei­bung und Größe des Unternehmens kein Nachteil sein, die Bewer­bung schriftlich einzureichen.

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